Viele Immobilien sollen verkauft werden, da die wirtschaftlichen Gegebenheiten des Eigentümers oder eines Miteigentümers dies erfordern. Ein anderer Grund für den Immobilienverkauf ist die Distanz zum Objekt oder die Zeit und die Nerven, die der Eigentümer bislang hierfür aufbringen muss, zukünfig aber nicht mehr aufbringen will.
Eine ganze Reihe von Schwierigkeiten können mit der Immoblilie verbunden sein. Wohnt z.B. im Haus noch ein im persönlichen Umgang schwieriges Familienmitglied mit lebenslangem Wohnrecht (Einsitzrecht) oder führt über den Hof und durch den Garten der einzige Weg am Verkaufsobjekt entlang zum später gebauten Hinterhaus (Wegerecht)? Ist das Mehrfamilienhaus mehrheitlich von bildungsfernen Erwerbslosen bevölkert oder wohnt in der Eigentumswohnung eine gestörte Mieterin, die die Nachbarn bedroht und beleidigt und gelegentlich deren Autos mit heißem Fritierfett übergießt und zerkratzt?

Wohnung im Souterrain
Dass sich die Immobilie unter solchen Bedingungen nicht wie geschnitten Brot verkauft, ist verständlich. In einer Wertschätzung sind diese Besonderheiten meist nicht abgebildet, so dass auch die Verkaufspreisvorstellungen des Eigentümers unzutreffend sein können. Eine Vermarktung, ohne ein Eingehen auf die speziellen Gegebenheiten, führt nicht zum gewünschten Erfolg, so auch die Erfahrung von Allodial Immobilien aus Frankfurt, die auch Problemimmobilien vermarkten.
Taktisch muss der Makler überlegen, wie die vorliegende Schwierigkeit sich entweder beheben lässt oder auf andere Art kompensiert werden kann. Möglichkeiten gibt es, Verschweigen oder Hoffen, dass der Käufer nichts merkt, sind jedoch keine. Die Beratung des Eigentümers und der Aufbau einer wirklich vertauensvollen Geschäftsbeziehung mit dem Makler ist erforderlich. Dass eine längere Laufzeit zur Umsetzung von Maßnahmen und der Findung von Käufern erforderlich ist, sollte auch im Maklervertag berücksichtigt werden.